Inzwischen liegt die Automic World Konferenz eine Woche zurück, ich fühle mich aber immernoch gehypet davon. Die Veranstaltung war der Hammer. Die beste Automic Konferenz, auf der ich je war! Deshalb auch zunächst mal: ein großes Lob an das Team von Automic – allen voran die hauptverantwortliche Sabrina Bäcker.

Dabei hat alles mit einer kleinen Enttäuschung angefangen.

Bevor es losgeht: Leere Akkus, volle Straßen und ein LSD-Trip

Ich bin am ersten Konferenztag von Wien nach Berlin angereist, musste also ziemlich früh aufstehen. Im Taxi zum Flughafen installierte und testete ich die App für die Automic-Konferenz. Eigentlich eine tolle Idee, über eine App Informationen zu verbreiten.

Aber bevor ich überhaupt am Flughafen angekommen war, hatte die App beinahe meinen Handyakku geleert und das Gerät so stark aufgeheizt, dass ich mir Kaffee für mein Frühstück darauf hätte kochen können. Fazit: bei der Konferenz werde ich die App nicht nutzen – aber im Winter, wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt meine Hände aufwärmen will.

Am Flughafen startete dann schon das Networking, denn viele Automic-Mitarbeiter flogen mit dem gleichen Flugzeug wie ich. Das war sehr geschickt, denn sie luden mich ein, vom Berliner Flughafen Tegel in einem der Transferbusse mitzufahren, die das Automic Team zum Hotel brachte. Dank der vollen Berliner Straßen dauerte die Fahrt länger als der Flug von Wien – Zeit, die ich mit Automic CEO Todd DeLaughter verbringen konnte, bei dem ich im Bus gelandet bin.

Das erste tolle Networking Event.

Das nächste Highlight folgte direkt im Anschluss, denn im Hotel fühle ich mich wie Johnny Depp in “Fear and Loathing in Las Vegas” auf einem seiner LSD-Trips. Alles ist rosa, bunt und irgendwie verrückt. Großartig, aber definitiv verrückt. Das Bild unten zeigt mein Zimmer in blau und pink.

Rosa Bett im nHow Hotel

Die Keynotes: AE V12 rückt näher

Der erste Keynote Speaker war Todd DeLaughter. Er erzählte einige Geschichten aus der Anwendung von Automic durch Kunden. Eine der schönsten: Eine Retail-Kette mit verschiedenen kleinen Läden lässt bei Unwetter-Warnungen automatisch die Läden mit Regenschirmen füllen.

Den vielen ITlern beim Vortrag (etwa 80 Prozent der Anwesenden) gab er den Tipp, im eigenen Unternehmen als Automatisierungs-Advokat aufzutreten. So kann man der Firma helfen und die eigene Position im Unternehmen stärken.

Todd DeLaughters Vortrag bei der Automic World Konferenz in Berlin.

Im zweiten Keynote Talk redete dann Gwyn Clay über die neue Version von Automic.

Können Sie es auch schon fast nicht mehr erwarten, bis die Automic V12 erscheint? Die Konferenz hat meine Vorfreude nochmal deutlich erhöht. Als Release Date wurde jetzt September 2016 genannt, mit Minor Versionen (12.1 und 12.2) Mitte 2017 und Anfang 2018. Und was wir von der neuen Version sehen konnten, war großartig.

Das neue Interface AWI (Automic Web Interface) wird den Rich Client ersetzen. Zwar ist der Rich Client auch weiterhin optional verfügbar, aber er wird nicht mehr weiterentwickelt. Das AWI beherrscht jetzt schon einige Funktionen, die der Rich Client nicht hat, zum Beispiel die Dashboard Objekte.

Die zweite wichtige Neuerung in V12 wird die Möglichkeit, Agents direkt aus der AE heraus upzugraden. Das funktioniert über die Nutzeroberfläche, Automatisierungen (schedulable) oder Rollback.

Die vielleicht wichtigste Neuerung ist “Reporting & Analytics”. Nach gefühlt 10 Versuchen scheint Automic jetzt auf einem guten Weg zu sein. Statistische Daten werden in eine Reporting-Datenbank übertragen und in einem Dashboard können Reports erstellt werden. In einer Live-Demo am zweiten Tag der Konferenz wurde das Feature vorgestellt und es sieht ziemlich gut aus.

Rosa Bett im nHow Hotel

Auch neben den Keynotes gab es spannende Vorträge. Viel natürlich über die V12 und ihre Neuerungen, aber auch ein paar sehr spannende Kundenvorträge. Insgesamt auf jeden Fall ein sehr ausgewogener Mix: technische Vorträge, Vorstellungen von Features und Erfahrungsberichte.

Neben den Vorträgen: Networking im Regen

Wie meistens bei solchen Konferenzen war die Zeit zwischen den Vorträgen sogar noch wichtiger als die Vorträge an sich. Bei der Welcome Reception, in den Pausen und bei den Abendveranstaltungen konnte ich mich mit vielen alten und neuen Bekannten aus der Automic Welt austauschen. In meinen Augen ist das das Wichtigste: sich mit anderen unterhalten und deren Erfahrungen und Geschichten zu hören.

Bei der Abendveranstaltung am Montag gab es kurz vor dem Essen einen gewaltigen Wolkenbruch. Trotz der Überdachung des Außenbereichs wurden nicht wenige von uns durchnässt und wir mussten zwischenzeitlich nach innen fliehen. Auf dem Foto unten mit der Oberbaumbrücke im Hintergrund sehen Sie die verwaisten Tische und können den Sturm erahnen. Die Stimmung beim Event blieb trotzdem heiß und nachdem sich das Wetter beruhigte, füllten sich auch die Tische wieder.

Sturm bei der Automic World Konferenz

Das Fazit: Beste Automic Konferenz aller Zeiten

Ich habe es am Anfang schon geschrieben, kann mich aber nur wiederholen: Das Event war super. Das sahen auch die meisten anderen so. Besonders das Networking lief sehr gut.

Ich freue mich schon aufs nächste Jahr – und auf die Automic World North America im Herbst.

Waren Sie auch bei der Konferenz dabei? Wie war Ihr Eindruck und was blieb besonders hängen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

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