„Erinnern Sie sich noch an die V6? Das war eine tolle AE. Alles war einfach und übersichtlich. Wenn es doch nur noch eine stabile V6 geben würde. Aber Automic bzw. CA lassen nach ein paar Jahren immer Wartung und Support auslaufen und zwingen uns damit ständig zu teuren Upgrades.“

Solche Aussagen bekomme ich oft von Automic Anwendern zu hören – und muss jedes Mal schmunzeln.

Die V6 ist schließlich schon älter als das erste iPhone. Stellen Sie sich einmal vor, Ihr jetziges Smartphone hätte noch den gleichen Funktionsumfang wie das erste: Kein Youtube, kein App-Store, nicht einmal Copy and Paste.

Genauso wie das iPhone hat sich auch die Automation Engine in den letzten 10 Jahren verändert. Aber viele Anwender benutzen das System trotzdem noch genauso wie bei der alten Versionen.

Sie haben ein Upgrade für das System durchgeführt, dabei aber vergessen auch dessen Verwendung zu aktualisieren.

Ein Upgrade für die Nutzung

Was meine ich, wenn ich davon Rede, die Verwendung der AE upzugraden? Mir geht es dabei vor Allem um zwei Dinge: Usability und Integration. Die meisten Neuerungen der AE lassen sich einer oder beiden Kategorien zuordnen.

Unter Usability verstehe ich nicht nur das Frontend (also Java User Interface oder Web Interface), sondern insbesondere auch die Usability der Automatisierung: Wie einfach lassen sich Lösungen bauen, handhaben und warten. Kurz gesagt: Es geht um Produktivität.

Mit Integrationen meine ich Schnittstellen, also die Fähigkeit von AE mit anderen System und Anwendungen zu kommunizieren.

Durch das Upgrade allein profitieren Sie aber noch nicht von diesen Neuerungen! Das ist ein No-Brainer, denn Sie werden ja auch nicht automatisch fitter, wenn Sie sich ein neues Fahrrad kaufen. Man muss das Zeug auch verwenden.

Im Falle der Automation Engine bedeutet das: Sie und Ihr Team müssen lernen, die Neuerungen zu benutzen. Und Sie müssen ein wenig Zeit aufwenden, um Ihre Automatisierungen an das neue System anzupassen.

Wenn Sie das tun, ist das Upgrade keine nervige und teure Pflicht mehr, sondern ein echter Gewinn für Ihr Unternehmen.

Von „Marginal“ zu „Holy Cow“

Nehmen wir an, durch das Upgrade von V10 auf V12 entstehen Ihnen Kosten in Höhe von etwa 50.000 Euro – für Personal, externe Fachkräfte und durch die Downtime.

Und was haben Sie davon? Verlängerung von Wartung und Support, ein paar Perfomance-Verbesserungen und die Unterstützung von 100.000 Agenten.

Ihr Fazit: Nicht gerade der Hammer.

Wenn Sie es hierbei belassen, verstehe ich warum Sie das Gefühl haben, dass neue Versionen nichts bringen.

Aber Sie können es auch anders machen. Sie können weitere 10.000 Euro einsetzen, um Ihre Mannschaft auf die V12 und die Änderungen zu schulen.

Ihre Mitarbeiter setzen das Gelernte bei der täglichen Arbeit ein und Sie stellen fest: Die neue Version zeigt plötzlich was wirklich in ihr steckt.

Die Leute finden sich im AWI zurecht und wissen, was sie beachten müssen. Sie nutzen die neuen Features und bauen dadurch viel schneller Lösungen, die außerdem mit weniger Aufwand gewartet werden können. Ihre Arbeit wird effektiver und das Fehlerpotential sinkt.

Ihr Fazit: Das hat sich gelohnt.

Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie setzen noch einmal 5.000 Euro ein, um zu evaluieren, wie man die neuen Features strategisch am Besten einsetzt. Ihre frisch geschulten Mitarbeiter sind bereit dafür. Sie finden neue Möglichkeiten, Dinge zu automatisieren, die sie früher händisch erledigen mussten. Der Arbeitsaufwand wird so gesenkt.

So wird Zeit frei, die Ihre Mitarbeiter nutzen können, um noch mehr Automatisierungen in andere Geschäftsprozesse zu integrieren, die von den alten Versionen der Automation Engine noch nicht oder nur schlecht ermöglicht wurden.

Ihr Fazit: Holy Cow!

Gut, ich gebe zu: Das Diagramm ist eventuell ein wenig überspitzt gezeichnet.

Aber es verdeutlicht: Erst die vergleichsweise geringen Investitionen in Training und strategische Überlegungen zur Verwendung der neuen Version lassen die blaue Kurve nach oben klettern.

Wenn Sie diese Investitionen scheuen, um Kosten zu sparen, dann haben Sie in Wahrheit nicht Kosten gespart, sondern eine gute Investition versäumt!

Investieren Sie hingegen die zusätzlichen 20% oder 30%, dann werden Sie das Upgrade nicht mehr verfluchen, sondern schon bald das nächste herbeisehnen!

Schulungskonzept für das Upgrade gefällig? Das ist mein Spezialgebiet!

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